Sternsprung GmbH
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QUEEN HEAVEN
14.12.2001
Ein riesiges Raumschiff
Töne und Bilder machen sich gegenseitig stark: "Queen Heaven" im Planetarium
Da liegt man drin in einem herrlich bequemen Sessel, umspült von Rockmusik in traumhafter Klangqualität, wird von Bilden mit oft lyrischer Kraft bewegt - und taucht schnell widerstandslos ein ins Queen-Universum. Was das Produktionsteam des Planetariums im Münchner Forum der Technik in Zusammenarbeit mit dem Queen-Gitarristen Brian May da geschafft hat, nähert sich dem Ideal der visuellen Aufbereitung von Rockmusik. Denn Töne und Bilder machen sich gegenseitig stark. "Queen-Heavean" macht ohne Drogen direkt high (Planetarium, weltweit exklusiv bis Juni). Zu sehen und zu hören sind 70 Minuten lang Klassiker aus dem riesigen Repertoire der britischen Rockband um den an Aids gestorbenen Freddie Mercury (manchmal wirkt's wie eine Messe für ihn), die Teils speziell für den Surround-Klang neu abgemischt wurden und mit dieser flippigen Optik versehen noch besser klingen. Das klingt so, wie ein belebtes Korallenriff aussieht - was da alles an Harmonie-Sensationen abgeht! Brian Mays Gitarrenklänge schwirren wie ein riesiges Raumschiff durch den Saal, und Freddies Stimme, der man in den späten Liedern die Verzweiflung anmerkt, zeichnen genauso intensiv und präzise die Töne wie die angenehm zurückhaltend eingesetzten High-Tech-Laser ihre Muster.
Zum Schluss wird das Planetarium endgültig zum Queen-Gral: "Bohemian Rhapsody" fegt durch den Kopf. Und man würde danach, komplett mit Queen verkuppelt, am liebsten noch ein Stündchen zum Chillen im Sessel liegen bleiben.
TZ München vom 14. Dezember 2001
Welcome to Heaven......